Unterschied NAS und plublic Cloud

Ein NAS bedeutet „Network Attached Storage“, ist also ein Speichergerät mit eigenem kleinen Server-Betriebssystem, das in deinem lokalen Netzwerk hängt. Cloud-Speicher bedeutet dagegen, dass du Speicherplatz und Dienste auf fremden Servern über das Internet nutzt.

Viele Hersteller bewerben NAS explizit als „private Cloud“, weil du von verschiedenen Geräten aus zentral auf deine Daten zugreifen kannst und bei geeigneter Konfiguration auch von unterwegs. Der Unterschied zur Public Cloud ist: Die Hardware steht bei dir zu Hause oder im Büro, du kontrollierst die Daten und hast nur einmalige Hardwarekosten statt laufender Abogebühren.

Kurz erklärt: Die eigene Cloud existiert nur, wenn sich der Computer bei dir zu Hause befindet und deine persönlichen Daten darauf landen. Alles Andere ist keine persönliche oder eigene Cloud. Die eigene Cloud ist somit ein eigenes NAS (Network Attached Storage), welches bei dir zu Hause steht.

Die Cloud synchronisiert deine persönlichen Daten der Arbeitsstation mit einen Server irgendwo auf der Welt. Egal wo dieser Server oder dieser Speicherort auch immer sein mag. Hier von einer eigenen Cloud zu sprechen ist bereits falsch und ein grosser Trugschluss.

Viele KMU lagern ihre Daten in die Cloud aus und vertrauen damit blind ihrem IT-Dienstleister. Dabei geht oft vergessen: Diese Cloud wird vom Kunden nur gemietet und gehört dem Dienstleister oder sogar einem Partner vom Dienstleister, da dieser den Server oder die Cloud nur gemietet hat.

Das eigene NAS

Beim NAS sieht es anders aus. Der eigene Netzwerkspeicher ist sowohl für Privatpersonen oder kleinere Unternehmen gedacht. Dabei reicht das Spektrum von der professionellen Lösung bist zum eigenen kleinen NAS. Das eigene NAS ist somit nur eine Frage des Budget.

Zugegeben: Mein eigens NAS sieht ein wenig nach Bastelei aus, erfüllt jedoch seit mehreren Jahren zuverlässig seinen Dienst.

Zwei in die Jahre gekommene HP ProDesk dienen als eigene, kleine Cloud. Der rechte ProDesk ist die Cloud. Der linke ProDesk erfüllt die Aufgabe eines Backup-Server.

Darf ein wenig mehr sein?
Zukünftig plane ich ein eigenes NAS auf einem Synology DS725+ mittels Raid 1 Level. Raid 1 bedeutet vereinfacht gesagt: Die Daten werden auf zwei Festplatten gespiegelt. Fällt eine Platte aus, führt dies nicht zu einen Datenverlust.

Darf es noch mehr sein?
Der typische Kunde eines professionellen NAS ist zum Beispiel ein Fotostudio. Hier fallen enorme Datenmengen an und das Unternehmen möchte eine schnelle und sicher Lösung.
Gegen Oben ist beim eigenen NAS wirklich keine Grenze gesetzt.